Am 29. Januar 2026 besuchte Herr Proksch das Dante-Gymnasium und berichtete von seiner Kindheit und Jugend im geteilten Deutschland. Als Staatsbürger der DDR bekam er den Unrechtsstaat und die Unterdrückung direkt zu spüren. Auflehnung, militärische Erziehung, Bespitzelung und schließlich ein missglückter Fluchtversuch und Gefängnis. Das sind nur einige der eindrucksvoll geschilderten Etappen aus seinem Leben. Das anschließende Gespräch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, historische Erfahrungen weiterzugeben und aus ihnen zu lernen. Durch den direkten Austausch wurde Geschichte greifbar und erhielt eine emotionale Dimension, die weit über das klassische Lernen hinausgeht. Wir danken Herrn Proksch herzlich für seine Offenheit und seinen Mut, seine Geschichte mit uns zu teilen.

