München 2050 – Freiham

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München
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Am Dienstag, 29. Januar 2013, eröffnete eine kleine engagierte Schülergruppe aus Q12 um Projektleiterin Silvia Duschka - das P-Seminar Geographie - eine große Ausstellung mit dem Titel „München 2050 - Freiham“. Doch wie kam diese Ausstellung zustande?
Den Startschuss zur Reise in die Zukunft markierte der Vortrag „Zukunft 2050“ von Dr. Ulrich Eberl, Leiter für weltweite Innovationskommunikation bei Siemens, in der Mensa des Dante - Gymnasiums am 30. 01. 2012, bei dem er zusammen mit den SchülerInnen der damaligen Q11 sowie allen Interessierten einen Blick in die Zukunft wagte und Beispiele für zukünftige Entwicklungen aus den verschiedensten Bereichen, wie Bevölkerung, Energie, etc. präsentierte.
Voller Ideen machten wir uns dann an die Arbeit, unser eigenes Projekt zu definieren, Arbeitsgruppen zu bilden und einen straffen Zeitplan zu entwickeln, an dessen Ende ein erfolgreicher Projektabschluss in Form einer Ausstellung stehen sollte. Der PlanTreff, die Informationsstelle des Referats für Stadtplanung und Bauordnung stellte sich als idealer externer Partner für dieses Unterfangen dar.
Von nun an war das Projekt im vollen Gange. Der PlanTreff unterstützte die Arbeit mit hilfreichem Input zum Thema Freiham. Die einzelnen Arbeitsgruppen vertieften sich in ihre Spezialthemen. So beschäftigte sich eine Gruppe auf kreative Art und Weise mit dem Zusammenleben im neuen Stadtteil. Drei motivierte Schüler bauten ein Modell des Hauses der Zukunft. Bei einer repräsentativen Umfrage wurden die Wünsche und Bedürfnisse der Münchener Bevölkerung für einen perfekten Stadtteil der Zukunft erhoben. In anschaulichen Karten stellte eine Gruppe innovative Konzepte für die nahezu autofreie Zukunft des neuen Stadtteils dar.
Am Ende mündeten alle Ergebnisse in das große Endprodukt, die Ausstellung im PlanTreff, die mit einer großen Veranstaltung eröffnet werden sollte.
Bis zur letzten Minuten wurde emsig gearbeitet: Fehler wurden ausgebessert, Plakate aufgehängt, Präsentationen und Reden vorbereitet. Und dann war es endlich soweit... UNSERE Ausstellung wurde ganz offiziell von Frau Stadtbaurätin Prof. Dr. Merck eröffnet!
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Nach der offiziellen Eröffnung hatten die Gäste noch Zeit, sich uns Schülern und Frau Duschka über das Projekt zu unterhalten und die Ergebnisse ausführlich zu studieren. Riesige Poster waren vorbereitet worden, das Haus der Zukunft war bestent positioniert, und eine Powerpoint – Präsentation zeigte den Kern jedes Projektes auf einen Blick. Außerdem wurde der Sieger des Preisrätsels (siehe oben) bekannt gegeben.
Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Februar täglich von 9 – 18 Uhr geöffnet. Es lohnt sich, dorthin zu gehen, denn es ist nicht nur ein Projekt von äußerst engagierten Schülern, sondern auch ein „Symbol – Projekt“ des Dante – Gymnasiums, dessen Ziel u.a. die Inklusion - die Integration und Teilhabe Aller in die Schulgemeinschaft - ist. Dies hat sich bei unserem Projekt besonders durch die gelungene und engagierte Mitarbeit behinderter Schülerinnen gezeigt.
Insgesamt ist zu sagen, dass das P – Seminar Geographie ein voller Erfolg war und uns SchülerInnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Nachfolgeprojekt ist auch schon in Planung. Es lohnt sich, dieses Projekt weiter zu führen, denn gerade hier kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen.

                                                             Wiebke Janßen, Q12
siehe auch: www.muenchen2050.de

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