dante

Schulvereinbarung




Nachstehendes Dokument ist das Ergebnis intensiver Diskussionen im Arbeitskreis Pädagogik des Schuljahres 2007 / 2008. Ausgehend von einer Schülerbefragung zu Ende des Schuljahres 2006 / 2007 erarbeitete der Arbeitskreis, dem die SMV, Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitglieder der Schulleitung angehörten, diese Schulvereinbarung, die grundlegende Prinzipien des schulischen Lebens und des mitmenschlichen Umgangs am Dante-Gymnasium formuliert und damit auch die Grundlage erzieherischen Handelns bildet.

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Briefkopf

 

 

Offener Umgang, rücksichtsvolles Verhalten, vertrauensvolle Zusammenarbeit
 
Das Schulleben am Dante-Gymnasium
 
Mit der Entscheidung für das Dante-Gymnasium bin ich Teil der Schulgemeinschaft; ich trage Mitverantwortung für ein positives Schulklima und wünsche mir eine Atmosphäre, in der erfolgreiches Lernen und Arbeiten, aber auch gemeinsame Aktivitäten zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls gelingen. Im Folgenden werden grundsätzliche Prinzipien niedergelegt, die für die Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Erziehungsberechtigte und die Schulleitung gelten.
 
Schülerinnen und Schüler
 
Im Mittelpunkt des schulischen Lebens stehen die der Schule anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Deren schulischer Erfolg und Persönlichkeitsbildung sind die obersten Ziele jeglichen schulischen Handelns, innerhalb wie außerhalb des Unterrichts. Damit die Schule diesen Auftrag erfolgreich ausführen kann, bedarf es auch der Bereitschaft aller Schüler, Rahmenbedingungen anzuerkennen.
 
Hierzu gehören:
 
  • Die Beachtung von Terminen und Absprachen sowie der in der Hausordnung niedergelegten Regeln für den Ablauf des Schulbetriebes (Absenzen etc.) und des Umgangs miteinander innerhalb wie außerhalb des Unterrichts,
  • jeglicher Verzicht auf Ausübung körperlicher wie verbaler Gewalt,
  • der pflegliche Umgang mit allen Teilen meiner Arbeitsumgebung, seien es Bücher, Mobiliar, Gebäudeteile oder auch die Vermeidung von Müll,
  • die Einhaltung der in der Klasse festgelegten Gesprächsregeln sowie die Übung eines höflichen und angemessenen Umgangstons in der Begegnung mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft,
  • der Respekt vor der Persönlichkeit Anderer und Toleranz gegenüber den an unserer Schule vorhandenen kulturellen, weltanschaulichen und religiösen Prägungen
 
Lehrerinnen und Lehrer
 
Erfolgreiches Lehren und Lernen im Rahmen der Schulgemeinschaft ist nur möglich auf der Basis gegenseitigen Vertrauens und Respekts. Unterricht und Lernen bedürfen eines hohen Maßes an Kooperation, Dialog und Partnerschaft zwischen Lehrenden und Lernenden; Schüler und Lehrer haben hierbei klar voneinander abgegrenzte Verantwortlichkeiten.
 
  • Als Gymnasiallehrer sind wir einerseits unserem Auftrag verpflichtet, das für die Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife unabdingbare Wissen zu vermitteln.
  • Zum anderen nehmen wir aber auch unseren Erziehungsauftrag ernst, indem wir für unsere Schülerinnen und Schüler als Ansprechpartner und Berater zur Verfügung stehen und den uns anvertrauten Jugendlichen innerhalb wie außerhalb des Unterrichts dabei helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihre soziale Kompetenz auszubilden.
  • Wir bekennen uns zu einem achtungsvollen Umgang mit jedem Einzelnen und zum Prinzip der Gleichbehandlung aller Schülerinnen und Schüler.
  • Wir verpflichten uns, das Recht jedes Einzelnen auf ungestörten Unterricht durchzusetzen.
  • Bei schulischen wie persönlichen Problemen der Jugendlichen suchen wir ebenso den Kontakt und das Gespräch mit den Erziehungsberechtigten wie im Falle notwendiger erzieherischer oder disziplinarischer Maßnahmen.
Eltern und Erziehungsberechtigte  
 
Die Schule kann ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag nur in enger und vertrauensvoller Kooperation mit den Eltern und Erziehungsberechtigten der ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen erfüllen. Wir Eltern erwarten von der Schule zu Recht große Anstrengungen zur bestmöglichen Bildung und Erziehung unserer Kinder. Andererseits bedarf die Schule auch der aktiven Mitarbeit der Eltern.
 
  • Die Jugendlichen finden zu Hause Rahmenbedingungen und Regeln vor, die ein erfolgreiches Vor- und Nachbereiten des in der Schule Erarbeiteten ermöglichen.
  • Erfolge und Misserfolge, Freuden und Sorgen der Kinder begleiten wir verständnisvoll und mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Lob und Tadel. 
  • Zur Vertiefung der Kooperation zwischen Schule und Elternhaus und zur frühzeitigen Vermeidung von Missverständnissen und Konflikten halten wir Kontakt zur Schule und nutzen die uns zu Gebote stehenden Informationsquellen: Elternbriefe, Website, Sprechstunden; darüber hinaus erwarten wir im Einzelfall eine zeitnahe Rückmeldung seitens der Schule.
  • Im Konfliktfall suchen wir zunächst das Gespräch mit den unmittelbar Betroffenen.
 
Schulleitung

Die Schulleitung steht ohne Vorbehalt hinter den hier formulierten Grundsätzen. Sie pflegt mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft einen offenen Dialog und unterstützt alle gleichermaßen bei der Umsetzung in die Praxis. Im Bereich der Verwaltung schafft und sichert sie in Zusammenarbeit mit dem Verwaltungs- und Hauspersonal die Rahmenbedingungen, die hierfür vonnöten sind und die Verwirklichung der Ziele ermöglichen.

 
Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft leisten ihren Beitrag zu einem positiven Schulklima.
Bestimmte Rahmenbedingungen müssen von allen eingehalten werden. Nur dann kann man
 
- sinnvoll gemeinsam arbeiten,
- erfolgreich lernen, lehren und erziehen,
- das Gemeinschaftsgefühl stärken und bewahren.
 
Deshalb verpflichten wir uns alle
 
- zu Freundlichkeit und Toleranz,
- zum achtungsvollen Umgang mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft,
- zur Vermeidung jeglicher Beschädigung und Beschmutzung unserer Schule.