Unsere Töchter sind seit vier Jahren Schülerinnen am Dante-Gymnasium. Da sie aufgrund ihrer Körperbehinderung im Rollstuhl sitzen, waren für uns besondere Aspekte bei der Wahl einer geeigneten Schule wichtig.
Für einen möglichst eigenständigen Schulalltag ist Barrierefreiheit eine wichtige Bedingung, und hier bietet das Dante mit Aufzügen, Rampen, Behinderten-WC, Sozialraum und der separaten Anfahrtszone für Bus und Taxi alle wesentlichen Voraussetzungen. Lediglich die schweren und für einen Rollifahrer nicht zu öffnenden Brandabschnittstüren zwischen den Fluren schränken die Eigenständigkeit ein; hier wären Automatiktüren eine optimale Ergänzung.
Neben diesen äußeren Bedingungen findet man einen großen und langjährigen Erfahrungsschatz im Bereich der Integrationsarbeit von Schülerinnen und Schülern mit Handicap. Gleichberechtigung und Gleichbehandlung wird großgeschrieben und dort, wo Rücksichtnahme und besondere Behandlung notwendig ist, wird sie gegeben und damit ein sehr natürlicher Umgang im Schulalltag gelebt.
Genau dieses gesunde Mittelmaß macht die Schulatmosphäre nicht nur für die Schüler so angenehm und lässt ein Voneinander-Lernen zu, sondern auch als Eltern fühlt man sich hier stets verstanden. Mit Frau Schwarzbaur als hauptamtlicher Schulkrankenschwester, die ausschließlich für die Integrationsschüler zur Verfügung steht, und Herrn Johannes als Behindertenbeauftragtem stehen uns kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, um individuelle Wünsche und Probleme oofen und konstruktiv zu besprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Regelmäßige Zusammenkünfte mit anderen „Integrationseltern“ und den Behindertenbeauftragten der Schule bieten darüber hinaus Raum und Zeit zum Erfahrungsaustausch.